Piraten stärken der Anti-Fracking-Bewegung den Rücken.

Das ist der Stoff, aus dem Verschwörungstheorien entstehen. Nach einem Bericht ders Nachrichtensenders ntv  Zitat : „Nato-Generalsekretär Rasmussen sieht beim Streitthema Fracking eine gezielte russische Kampagne am Werk. Zusammen mit NGOs wie Greenpeace arbeite der Kreml daran, Europas Abhängigkeit von russischem Gas zu sichern.“  Doch was steckt wirklich hinter dieser Diffamierungs-Kampagne? [1]

Seit mehreren Jahren formiert sich in Deutschland eine immer stärker werdende Bürgerbewegung gegen Fracking. Inzwischen besteht diese Bewegung aus ca. 70 Bürgerinitiativen, deren Anliegen es ist die Öffentlichkeit über die vielfältigen dauerhaften Gefahren durch diese, für Europa noch neue Gas- und Ölfördermethode, zu informieren.

Diese Bürgerbewegung nutzte in den letzten Monaten alle Mittel der demokratischen Mitgestaltung. Engagierte Menschen sammelten in mühevoller Kleinarbeit Fakten, die Mittels Petitionen und sachlichen Anhörungen an die Politiker herangetragen wurden. Die gelebte Bürgernähe der Piratenpartei ermöglichte eine bisher unbekannte ergänzende Zusammenarbeit. Es wurden viele kleine Anfragen der Piraten-Fraktion an die schleswig-holsteinische Landesregierungen gestellt. Dadurch wurde die tatsächliche Handlungsunfähigkeit auf Länderebene bestätigten. Schließlich initiierte Schleswig-Holstein eine halbherzige Bundesratinitiative, der die Umweltminister in Konstanz zustimmten.

Interessanterweise wurden zu keiner Zeit die unterbreiteten Fakten und damit Gefahren durch Fracking widerlegt. Die Gefahren wurden detailliert zur Kenntnis genommen, Resolutionen gegen Fracking von Ämtern und Gemeinden verabschiedet, und immer wieder auf eine Entscheidung auf Bundesebene verwiesen.

Nach Informationen von tagesschau.de will sich die Große-Koalition ab September mit dem Fracking-Minimal-Konsens, welcher genauer betrachtet eher ein Fracking-Ermöglichungsgesetz ist, befassen. [2]

„Dabei spricht man sich politisch nur gegen die giftigen Fracking-Chemikalien und einen Schutz der Wasserschutzgebiete, welche noch nicht einmal alle Trinkwassereinzugsgebiete umfasst, aus. Ignoriert werden aber die weitaus größeren Gefahren, wie das Verpressen von riesigen Mengen an Lagerstättenwasser oder Erdbeben. Es wird dem Bürger Sicherheit suggeriert. Was bisher völlig außer Acht gelassen wurde ist die Frage nach der Entsorgung. Ähnlich wie bei der Atomkraft existiert bis heute kein schlüssiges Entsorgungskonzept für die riesigen Mengen der entstehenden Abfälle!“ beanstandet Gabriele Kögler, Basispiratin und Mitglied einer Bürgerinitiative gegen Fracking.

Es scheinen die Argumente auszugehen und nun greift man vom außerhalb zum letzten adäquat erscheinenden Mittel. Eine Diffamierung der Anti-Fracking-Bewegung, indem man ihnen eine Verbindung mit dem Feindbild nachsagt.

Eine öffentliche Entschuldigung von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, fordert der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). [3]

Wir PIRATEN werden der Bürgerbewegung gegen Fracking weiter den Rücken stärken, damit in Berlin wegweisende Entscheidungen zum Wohle von Bürgern und Umwelt getroffen werden.

Quellen:
[1] http://www.n-tv.de/politik/Nato-sieht-russische-Fracking-Verschwoerung-article13058701.html
[2] http://blog.tagesschau.de/2014/06/20/finstere-plaene-mit-fracking/
[3] http://www.gegen-gasbohren.de/2014/06/20/nato-generalsekretaer-diffamiert-anti-fracking-bewegung/

 

 

 

 

 

Veröffentlicht von herausgeber

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